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Fête de la Musique – Das Fest der Musik in Berlin

Seit jeher nimmt der 21. Juni als längster Tag und kürzeste Nacht des Jahres einen ganz besonderen Platz unter den “Feier-Tagen” der Menschheit ein. Mit dem 21. Juni 1982 wurde dieser Tradition ein weiteres, wichtiges Kapitel hinzugefügt: Der damalige französische Kulturminister Jack Lang initiierte die erste Fête de la Musique in Paris.

Mittlerweile wird in über 100 Ländern der Welt alljährlich zum Sommeranfang das Internationale Fest der Musik gefeiert. Städte wie Ankara, Athen, Baku, Barcelona, Berlin, Bratislava, Brüssel, Budapest, Bukarest, Genua, Glasgow, Helsinki, Istanbul, Kiew, Kopenhagen, Lissabon, London, Minsk, New York, Paris, Prag, Rom, San Francisco, St. Petersburg oder Venedig sind dabei vertreten…

 

Die Fête de la Musique kennt keine Aufteilung der Musik nach Genres, keine Trennung zwischen Amateuren und Profis, keinen Unterschied zwischen klassischem Konzerthaus und Straßenmusik. Alle Menschen können mit ihrer Kreativität aktiv zum Gelingen des Tages beitragen oder ihre Liebe zur Musik als Zuhörer ganz ungezwungen ausleben. Denn alle Konzerte der Fête de la Musique finden ohne Eintritt statt und bieten so die Möglichkeit einer ungehinderten Begegnung mit den Klangfarben der Musik.

Fête de la Musique 2008

Am Samstag, den 21. Juni 2008 kann ab 16.00 Uhr an 74 Berliner Bühnen zu der Musik von ca. 450 Bands, Ensembles, Chören, Solisten und DJs in den Sommer hinein getanzt werden. So farbenreich wie der Sommer, so vielfältig ist auch diesmal wieder das Musikprogramm auf den 60 Open Air Bühnen und 14 Fête de la Nuit Bühnen: Chor- und Weltmusikliebhaber kommen traditionsgemäß genauso auf ihre Kosten wie Ska-, Punk-, Reggae- oder Popfans. Auch Rromamusik kann in diesem Jahr zum ersten Mal im Neuköllner Rroma Aether Klub Theater genossen werden. Auf der allerersten Open-Air-Klassik-Bühne der Stralauer Halbinsel wird auch die jüngste Musizierende der Berliner Fête zu erleben sein.

Mit ihrer Violine begleitet die fünfjährige Chiara Werke von Johann Sebastian Bach, Natalia Baklanowa, Ferdinand Küchler
und anderen. Und der Mauerpark ist wieder dabei! Nachdem 2003 hier die letzte legendäre Bühne stand, warteten viele Fans von damals auf einen Relaunch. Auf dem Dach des Red Bull Tourbus rocken Bands wie Donots, The Killians und Thees Uhlmann von Tomte und werden den Mauerpark mal wieder zum Kochen bringen…

Die schon immer stark frequentierte Wienerstraße in Kreuzberg wird in diesem Jahr um die Bühne „Summer Luzia“ bereichert, der „Kuchenkaiser“ am Oranienplatz bildet das Schlusslicht der 6-Bühnen-langen „Fête-Fanmeile“. Auch in diesem Jahr erobert die Fête de la Musique wieder neue Stadtbezirke und erweitert so stetig ihr Einzugsgebiet. So werden nun auch Treptower, Steglitzer, Spandauer und Frohnauer in den Genuss kommen, nicht weit von ihrer Haustür das Tanzbein zu schwingen. Wie engagiert die Berliner Bürger sind, zeigt sich an den vielen Kiezbühnen. An der Brunnenbühne Wedding beispielsweise dürfen sich die Besucher und Anwohner auf HipHop, Rap und Folklore freuen. Auf Initiative des Quartiermanagements Flughafenstraße werden im Boddinkiez in Neukölln allein drei Bühnen stehen: die Gaya-Bühne mit Funk und Latin, die im Rroma Aether Klub Theater und eine am Café Sandmann mit Blues-, Jazz- und Rockkonzerten.

Auch die kleinen Berliner kommen beim Fest der Musik nicht zu kurz. So wird an der Zion City Stage in Mitte wieder ein Kinder- und Familienprogramm für ausgelassene Stimmung sorgen. Musiziert von und für Kinder wird auf dem Abenteuerspielplatz 37 im Prenzelberg und auch an der Jägerklause in Friedrichshain.

Die Open-Air-Bühnen am Tage

Die Open-Air-Bühnen als traditioneller Schauplatz der Musik spielen bei der Fête de la Musique in Berlin die wichtigste Rolle. Jahr für Jahr errichten Caféinhaber, Clubbesitzer, Firmen, Vereine, Fach- und Hochschulen, Bezirksämter und Privatpersonen die Bühnen für die Musiker und Musikerinnen.

Seit 1996 haben 180 dieser Bühnenpartner somit das Fest der Musik aktiv mitgestaltet. Bühnenpartner sein heißt, dass den Musikern eine Bühne, egal ob groß oder klein, akustisch oder verstärkt, indoor oder outdoor zur Verfügung gestellt wird. Ab dem Jahr 2008 darf am 21. Juni an diesen Orten leider nur bis maximal 22.00 Uhr gefeiert werden.

Fête de la Nuit: Die Bühnen in der Nacht

Am Abend und in der Nacht verlagert sich das Fest der Musik in Innenräume: Berlin wird als aufregendste Nightlife-Metropole Europas gerühmt. Auf diese Vielzahl von Clubs, Hallen und Konzerthäusern kann auch die Fête de la Musique zurückgreifen.

Mit der Fête de la Nuit, dem Fest der Nacht, setzt sich die Fête de la Musique in den Häusern fort.

Linktipp:
www.fetedelamusique.de

 

 


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