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Portrait: Von Pantomimen und Maschinenmenschen

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Mann mit der weissen Maske? Stumm wie ein Fisch bringt er trotzdem oder gerade deshalb die Leute zum Lachen und erzählt ihnen Geschichten, die sie nie vergessen werden – und das, ohne ein Wort zu sagen. Pantomimen gab es schon zu Zeiten der Römer. Im späten Mittelalter hält die Commedia dell’arte Einzug und reformiert die auch heute noch sehr beliebte Form der künstlerischen Darstellung. Rocco Menzel von Metroccolis erzählt im Interview seine Geschichte und gibt Tipps zum Start…

Pantomime (griechisch: παντόμῑμος pantómīmos – „Pantomime“, wörtl. „alles nachahmend“) bezeichnet eine Form der darstellenden Kunst, deren Darsteller in den meisten Fällen ohne gesprochenes Wort auskommen und Szenen, Örtlichkeiten und Charaktere hauptsächlich durch Gestik und Mimik verständlich machen. Masken oder Schminkmasken können dabei Verwendung finden. Wikipedia.


Ein Künstler-Team, welches nicht nur auf wikipedia unter den zeitgenössischen Pantomimen genannt ist, sondern auch auf EinApplaus durch sein Angebot heraussticht, ist Metroccolis.

Für den Berliner Rocco Menzel, Vollblut-Artist und Leiter von Metroccolis, steht fest: ” Unsere Pantomime hat nichts mit Kleinkunst, weissen Gesichtern und Ringelpullis zu tun. Vielmehr geht es uns um das Wesen dieser traditionsreichen Kunst – die Möglichkeit, allein durch den Akteur alles und jeden darzustellen. Dabei ist die ausgereifte Technik nicht das Ziel, sondern einzig Mittel, um grosse und kleine Geschichten voller Emotionen zu erzählen.”

Als Maschinenmenschen schlüpfen die Pantomimen von Metroccolis in die Rolle von weiss maskierten Wesen, welche statuengleich jede Szenerie aufwerten, zeitlupenartig durch den Raum schweben, blitzschnell Richtung und Dynamik wechseln und als Höhepunkt auch gern mal mit einem atomuhrsynchronen Tanz überraschen. Die unglaublich präzise Körperbeherrschung und ein unberechenbares Rhythmusspiel verblüffen und faszinieren.

EinApplaus hat nachgefragt und Rocco zum Interview geladen. Das Ergebnis? Auf der nächsten Seite…

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